Ludwig und Wir 2012

Ludwig und Wir – Das Seminar 2010-12

Gedanken zu Ludwig

Gedanken zu Ludwig

„Ich weiß nie, ob ich König Ludwig schrecklich oder beeindruckend finden soll. Auf jeden Fall macht ihn diese Mischung ziemlich interessant.“ Susanne Nebl

„Ludwig war sehr fantasievoll, was seine Schlösser angeht. Er hatte jedoch nicht das richtige Händchen fürs Geld, um all seine Träume zu verwirklichen!“ Julia Saggerer

„Ich kann ihn verstehen! Wenn ich in seiner Situation gewesen wäre, hätte ich auch versucht, ein bisschen Freiheit und Selbstverwirklichung durch das Bauen von Schlössern zu erlangen. Ich verstehe sein Handeln nicht nur als Drang, Neues zu erbauen, sondern auch als Rebellion – Rebellion gegen Menschen, die genauso fehlerhaft sind wie wir selbst!“ Vanessa Gewehr

„Ludwig war ein sehr eigensinniger Einzelgänger mit großen Vorhaben, die er größtenteils auch durchsetzte. Sein historisches Erbe verband, verbindet – und wird Bayern auch in Zukunft verbinden!“ Magdalena Sailer

„Er hätte wohl eher Ingenieur, Architekt oder Erfinder werden sollen. Ludwig sprühte vor Ideen und Visionen, die für die damalige Zeit überragend waren. Als König war er eher ungeeignet. “ Christian Walther

„Ludwigs Minister waren von ihrem König nicht gerade begeistert. Jedoch muss man Ludwig meiner Meinung nach hoch anrechnen, dass er nicht an Krieg interessiert war. Es gab wohl keinen anderen König, der so friedensliebend war.“ Julia Mayr

„Er war kein geeigneter König, aber er liebte und lebte die Kunst – Musik, Theater, Baukunst und Malerei – und die Schönheiten der Natur. Am meisten hat mich beeindruckt, dass er sich auch für die damals neueste Technik sehr interessierte und das erste Elektrizitätwerk Bayerns besaß.“ Ganimete Pronaj

„Dank seiner Schlösser ist Bayern weltbekannt. Viele Touristen kommen deswegen. Wir alle profitieren indirekt bis heute davon.“ Christian Walther

„Je mehr ich mich mit König Ludwig beschäftigt habe, desto sicherer bin ich mir, dass er einfach in der falschen Zeit geboren wurde und in der heutigen Zeit wohl besser zurechtgekommen wäre.“ Maximilian Geisenberger

„Er hatte schon irgendwie nen Schaden… und gerade deswegen ist es faszinierend, sich mit ihm zu beschäftigen.“ Evi Reicheneder

„Je länger man sich mit diesem „Querdenker“ beschäftigt, desto interessanter und impsosanter erscheint sein Leben, zu dem es immer wieder – noch bis in unsere Zeit hinein – Neuigkeiten gibt!!“ Dustin Dietze

„Die Tragik Ludwigs II. ist, dass er sich Idealen verschrieben hatte, die im 19. Jahrhundert untergingen. Dagegen lehnte er sich auf. Ich will Trotz bieten – so hat er es einmal formuliert. Damit manövrierte er sich in die politische Isolation, die ihm 1885/86 zum Verhängnis wurde. Richtig ist aber auch, dass den Ministern ihre Posten mehr galten, als ihre verfassungsmäßige Pflicht, den König nach bestem Gewissen zu beraten. Auf diese Tatsache hat seinerzeit Bismarck hingewiesen. – Bemerkenswert ist, daß Ludwig zwar seine repräsentativen Aufgaben verweigerte, aber dabei keinweswegs seine täglichen Regierungsgeschäfte vernachlässigte. Er erfüllte sie pflichtbewusst – bis unmittelbar vor seiner Gefangennahme – und mit eiserner Disziplin, selbst von einsamen Berghütten aus.“ Heidi Korte, Leiterin des P-Seminars